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Das Gewaltpräventionsprojekt PEKo - gegen Gewalt

 

Das Gewaltpräventionsprojekt PEKo – Partizipative Entwicklung und Evaluation eines multimodalen Konzeptes zur Gewaltprävention in stationären Pflegeeinrichtungen – hat das Ziel, die teilnehmenden Einrichtungen auf Basis des partizipativen Projektcharakters im Bereich der Gewaltprävention zu sensibilisieren sowie Interventionen und Maßnahmen zu entwickeln, um diese Form der Prävention möglichst nachhaltig in einen konzeptionellen Rahmen zu überführen.

Das durch die Techniker Krankenkasse geförderte Projekt richtet sich an Einrichtungen der stationären Altenpflege und wird derzeit in bundesweit 43 Einrichtungen durch die  Studienzentren Universität zu Lübeck, Hochschule Fulda und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg begleitet. 

Innerhalb der einjährigen Projektlaufzeit in den einzelnen Einrichtungen werden im Rahmen des partizipativen Vorgehens, in sogenannten PEKo-Treffen, gemeinsam mit den Mitarbeitenden individuelle Interventionen zur Prävention von Gewalt erarbeitet und implementiert. Diese unterteilen sich in die Bereiche Sensibilisierung der Mitarbeitenden, Handlungssicherheit im Umgang mit Gewalt, Konzeptualisierung und Verstetigung.


Um das Projektziel zu erreichen, wurden folgende Interventionskomponenten entwickelt: Festlegung von mindestens einem Multiplikator (PEKo-Beauftragte), Bildung eines interprofessionellen und einrichtungsübergreifenden PEKo-Teams, Durchführung monatlicher Treffen des PEKo-Teams in offener Struktur im Sinne eines Qualitätszirkels (PEKo-Treffen), Sensibilisierung des gesamten Teams in den teilnehmenden Einrichtungen, Erarbeitung handlungsleitender Interventionen eingebettet in ein übergeordnetes Gewaltpräventionskonzept, Entwicklung und Implementierung eines Meldewesens, sowie einrichtungsübergreifende Treffen (PEKo-Zirkel) je Cluster als Möglichkeit, Erfahrungen sowie  Ergebnisse bzw. erarbeitete Interventionen auszutauschen. Eine zugrundeliegende Modularisierung ermöglicht teamindividuelle Prozesse, die aufgrund der partizipativen Struktur des Projektes nicht streng chronologisch eingehalten werden müssen beziehungsweise können. Die genannten Interventionen werden unter Begleitung der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen der jeweiligen Studienzentren erarbeitet, implementiert und im weiteren Verlauf durch die wissenschaftliche Begleitung evaluiert.